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Zum Erdbeben in Nepal

 11.7.2015

Wir sind zurück aus Kathmandu und der Alltag ist wieder eingekehrt, es gibt Nachbeben, der Monsun ist angekommen.

Unsere Produzenten haben ihre Arbeit wieder aufgenommen und versuchen auch mit den widrigen Umständen ihr Handwerk durchzuführen, Gebetsfahnen werden wieder bedruckt, Räucherstäbchen gerollt, Thangkas bemalt usw. Der Schock sitzt ihnen allen noch sehr in den Knochen, von der Außenhilfe ist bei dem einzelnen vor Ort in der Regel  wenig bis nichts angekommen.

Unsere Schneiderei ist wieder mit voller Kapazität am Arbeiten und füllt die entstanden Lücken in unserem Lager nach und nach auf. Wir erhalten wieder wöchentliche Warenlieferungen aus Nepal.

 

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31.05.2015

Wir sind seit 2 Wochen vor Ort:

Zur Lage nach unserer Einschätzung in Kathmandu: 10 Prozent der Häuser in Kathmandu sind unbewohnbar, 20% sind stärker beschädigt aber reparierbar, 40% sind leicht beschädigt, nur 20 % dürften unbeschädigt sein, dies ist unsere Einschätzung nach 2 Wochen Kathmandu. In Kürze wird es dazu eine Statistiken geben, denn die amtlichen Gutachter geben gerade jedem Haus einen farbigen Sticker: bewohnbar grün - beschädigt - gelb und rot für unbewohnbar. Viele Straßen sind gesperrt, Stellenweise gibt es noch mehr Verkehrsstaus als sonst, obwohl viele Menschen die Stadt verlassen haben und noch nicht wieder zurückgekehrt sind. Wir sind mit einem Hilfstrek über 100 km aus dem Tal gefahren, erst dort haben wir die ersten heftigen Erbebenschäden gesehen - Film dazu wird nachgereicht. Um den Alltag wieder auf nehmen zu können, fehlen die vielen indischen Arbeiter, die von der indischen Regierung evakuiert worden sind und noch nicht wieder zurückgekehrt sind. Die indische Presse trägt durch ihre reißerische Berichterstattung zur Verunsicherung der Menschen bei.

Wir haben eine neue Produktionsstätte für unsere Schneiderei gefunden und sind am renovieren.

 

12.05.15, 9.00 Uhr: 

ein neues Erdbeben mit 7,6 erschüttert heute Nepal. Die Webcams war unterbrochen für 1,5 Stunden, scheint jetzt wieder zu arbeiten, wir wissen noch nichts über die Ausmaße des neuen Bebens.


Spendenanfragen: Wir erhalten viele Anfragen wohin Spenden?

Das Beste für die am stärksten Betroffenen in Nepal ist medizinische Hilfe, die ist unglaublich schlecht schon ohne Erdbeben.

Sollten Sie für Nepal spenden wollen,  können wir nur empfehlen Spenden an eine internationale Organisation für Nepal zu geben. Die Korruption in Nepal kennt auch im Notfall keine Grenzen. Wir persönlich spenden an keine Privatinitiative oder nepalesiche Organisation!

Es gibt zwei Organisationen für die wir selbst spenden:


  Ärzte ohne Grenzen und Medico  mit dem Verwendungszweck   für Nepalhilfe

https://www.medico.de/spenden-fuer-erdbebenhilfe-in-nepal-16023/

https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/erdbeben-nepal-hilfe-aerzte-ohne-grenzen

Hier finden Sie weitere Information zu Hilfsorganisationen:

http://www.dzi.de/spenderberatung/das-spenden-siegel/liste-aller-spenden-siegel-organisationen-a-z/

Wir legen bei unserer Auswahl wert auf Spendenorgisationen mit einen niedrigen Verwaltungsanteil.


10.05.15

Gestern erhielten wir die erste Warenlieferung nach dem Erdbeben mit Luftfracht  aus Kathmandu . Die Produktion läuft langsam wieder an, unsere Mitarbeiter kehren langsam wieder aus ihren Heimatdörfern zurück.

 

07.05.15

Das Internet funktioniert wieder, die Webcams in unserer Schneiderei übertragen wieder die aktuellen Bilder, wir renovieren und wollen die Arbeit so schnell wie möglich wieder aufnehmen.


04.05.15

Heute konnten wir wieder die Arbeit  in unserer Schneiderei aufnehmen (3 von 10 Schneidern sind gekommen, die anderen sind noch  in ihren Heimatorten, um dort  beim Wiederaufbau zu helfen). 2 Wände haben Risse, jedoch lt Baugutachtern können wir die Arbeit wieder dort aufnehmen.

Unser Spediteur hat sein Büro heute wieder eröffnet und versucht uns morgen die erste Warenlieferung mit Luftfracht zu senden. Unsere Mitarbeiter haben die erste Nacht wieder in ihren Häusern geschlafen, Nachbeben war das letzte heute morgen zu spüren. Ganz langsam beginnt der Arbeitsalltag wieder Einzug zu halten in Kathmandu.


03.05.15

Heute konnten wir ungehindert über längere Zeit mit Nepal skypen.

 Es ist erschreckend zu sehen wie traumatisiert die Menschen sind. Sie sprechen alle in einer gleichbleibenden emotionslosen Stimme. Heute hatten wir ein Treffen in unserer Schneiderei. Es erschienen nur 3 Schneider, der Cuttingmaster, unsere Controllerin und unsere Endfinishing Frauen. An ein Arbeiten war nicht zu denken, da unsere Räumlichkeiten doch so stark beschädigt sind, dass sie einer ausführlichen Untersuchung bedürfen. Morgen wird ein Bauingenieur ein Gutachten erstellen und dann werden wir weiter entscheiden.

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 Zur allgemeinen Lage in Kathmandu erfuhren wir:

1 Million Menschen haben mittlerweile das Tal geordnet ohne Panik verlassen. Die meisten von Ihnen fahren zurück in ihre Heimatdörfer, um nach ihren Angehörigen und Häusern zu sehen.

Außerhalb Kathmandus Richtung Epizentrum ist die Zerstörung und die Zahl der Opfer weit höher.

Das Dorf unseres Managers Bipin Shresta im Distrikt Nuwakot besteht aus 180 Häusern von denen nur 3 unbeschädigt blieben.

Die Straßen in Kathmandu sind für nepalesische Verhältnisse sauber und werden gereinigt.

Reinigungskräfte sind mit Kalk zum Desinfizieren unterwegs.

Im Umfeld der zerstörten Häuser verbreitet sich Leichengeruch.

Nahrung zu erhalten ist in Kathmandu kein Problem.

Es werden vor allem Zelte benötigt.

Wasser muss entkeimt werden.

Wie wir hörten, waren es türkische Einsatzkräfte, die bereits am Sonntag als erstes im Einsatz mit Suchhunden in Kathmandu unterwegs waren.

Die Inder haben über 10.000 in Kathmandu lebende und arbeitende Inder evakuiert.

Einige Menschen beginnen heute wieder in ihren Häusern zu schlafen.

Die Nachbeben haben immer noch nicht aufgehört.

Von einigen unserer Geschäftspartnern wissen wir, dass sie in Eigeninitiative Hilfsprogramme starteten. Mr. Maharjan ließ auf seinen Grund Zelte und Toiletten für 200 Bedürftige aufbauen. Mr. Shresta organisierte und finanzierte mit seinem eigenen Lkw eine Hilfslieferung nach Nuwakot. Hierzu einige Fotos:

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Unser langjähriger Freund Navyo lebt seit über 20 Jahren in Kathmandu und hat eine informative Facebookseite.

Auch neugebaute Häuser stürzten ein wie auf diesem Facebookvideo zu sehen.

Für uns das Bild zur Katastrophe, aus Facebook entnommen:


 30.04.15, 11 Uhr

 Emails und Anrufe erreichen uns nach und nach: viele unserer Produzenten und Mitarbeiten sind gesund und planen wieder  in ihren Alltag vor dem Erdbeben zurückzukehren, um möglichst schnell den entstandenen Traumatas entgegen zu arbeiten. Wir planen unsere Schneiderei am Sonntag wieder zu eröffnen.

 Auch am fünften Tage konnte in Kathmandu noch ein überlebender 15jähriger Junge von den Einsatzkräften gerettet werden. Wir sind mit unseren Gedanken und Wünschen bei den Menschen in den Bergen, die bis heute immer noch keine Hilfe  erhalten haben 

29.04.15, 6 Uhr

 Erster direkter Anruf aus Kathmandu  von Bipin S.: Alle unsere Mitarbeiter sind okay! Taras Dhangols (unsere Kontrollerin) Haus ist eingestürzt, aber keiner wurde verletzt. Viele versuchen jetzt zu Ihren Familien in die Dörfer nachhause zukommen, um vor Ort zu helfen.

Die Menschen in Kathmandu haben die vierte Nacht im Freien verbracht,  die Nachbeben geht zurück. Die Angst vor Seuchenbildung steigt. Die internationalen Hilfskräften sind vor Ort und geben ihr Bestes. Touristen helfen beim Bergen und Aufräumen der Trümmer. Es wurde auch nach 4 Tagen noch ein Überlebender aus einem eingestürzten Haus gerettet.  Danke an alle!

Jedes Team arbeitet für sich ohne eine Gesamtkoordination, aber besser so als keine Hilfe. Nepals Regierung ist komplett überfordert, in Indien stehen Flugzeuge mit weiteren Hilfslieferungen, die nicht eingeflogen werden können, da am Flughafen in Kathmandu Chaos herrscht.

28.04.15, 13 Uhr

Liebe Kunden, vielen Dank für Ihre zahlreiche  Anteilnahme.

Wir halten Sie hier auf dem Laufenden über die Lage in Kathmandu. Wir konnten endlich den ersten Kontakt via Skype mit Kathmandu herstellen und haben erfahren, dass der Leiter unserer Schneiderei Bipin Shresta gesund ist,  jedoch sein Bruder ist verstorben. Das Haus seiner Familie nahe Trushuli ist eingestürzt und sein Heimatdorf ist zerstört. Wir wissen noch nicht, was mit unseren anderen Mitarbeitern ist und erhoffen baldige Nachricht. Nach erstem Bericht ist unsere Schneiderei in Kathmandu unbeschädigt.

Die Lage  für die Menschen ist katastrophal, die internationale Hilfe ist noch nicht angelaufen, es wurde noch keine Nahrung verteilt und die Nerven liegen blank, da ein Nachbeben dem anderen folgt. Die Menschen schlafen alle im Freien, es regnet immer wieder stark, der Monsun ist im Anmarsch. Wir hoffen sehr, dass die Koordination der internationalen Einsatzkräfte endlich greift und sie zu den am stärksten betroffen Menschen in den Bergdörfen gelangt.